SchwelmKunst&Kultur
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LWL Museum für Archäologie | Westfälisches
Landesmuseum
Europaplatz 1 - 44623 Herne

"Museum für Archäologie" in Herne "Ritter,
Burgen und Intrigen" | ErlebnisAusstellung
Herzlich willkommen im Ruhrgebiet des 13.
Jahrhunderts!
7. November 1225 ... der harte Ritt von Soest
nach Schwelm hatte Erzbischof Engelbert I von Köln und seinem Gefolge
einiges abverlangt. Jetzt lag nur noch der Hohlweg bei Gevelsberg
zwischen ihnen und ihrem Ziel. Kälte und Nebel herrschten in den
Tälern, im Hohlweg war es noch kälter und schon dunkel. Plötzlich
stürmten die Angreifer um Friedrich von Isenberg aus dem Hinterhalt
auf die Reiter zu. Sie wollten den Erzbischof gefangen nehmen ...
Quelle:
Ausstellungsbroschüre
| Schwelm - Martfeld -
Engelbert I.
Das
Museum Haus Martfeld ist
Kooperationspartner der Ausstellung „AufRuhr 1225!“ des
Westfälischen Museums für Archäologie in Herne.
Themenschwerpunkte der Ausstellung sind die
politischen Geschehnisse und historischen Entwicklungen im Schwelmer
Raum während des Hochmittelalters (Mittelalter 454 - 1517).
Ein symbolträchtiges Ereignis dieser Epoche war die Tötung des
Erzbischofs von Köln, Engelbert I. von Berg, am 7. November 1225.
Engelbert I. war der zweite Mann im Reich (Reichsverweser | Stellvertreter
des Kaisers) und ein reiner Machtmensch, der seine Macht in den
Osten und Norden ausweiten wollte.
Diese bis heute sehr kontrovers diskutierte Tat ereignete sich vor
äußert brisanten politischen Hintergrund im
zuständigen Gogericht und Kirchspiel Schwelm. Haus Martfeld als
Wasserburg und Rittersitz und die vorstädtische, kurkölnische
Zentralsiedlung Schwelm reihen sich mit unmittelbarem Bezug in diese
historischen Zusammenhänge ein.
Die geschichtliche Bedeutung der Region und die Nachwirkungen der
politisch begründeten Tötung des Erzbischofs von Köln, Engelbert I.,
wirkt bis in unsere heutige Zeit. Man könnte zu der Feststellung
kommen: „Wir sind die Wiege des Ruhrgebiets”. |
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Große Nachfrage
Die im Museum Haus Martfeld im Kulturhauptstadtjahr
präsentierte Sonderausstellung
„Schwelm – Martfeld – Engelbert I.“
wird aufgrund der großen Nachfrage verlängert.
Die Schau (siehe oben), die sich mit den politischen
Geschehnissen und historischen Entwicklungen in Deutschland, in der
Region und im Schwelmer Raum während des Hochmittelalters befasst,
kann bis zum November dieses Jahres besucht werden |

Ausstellung: "Schwelm - Martfeld -
Engelbert I." |
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Denkmal
für den Erzbischof Engelbert | Gevelsberg, Elberfelder Straße |
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04. April 2008 |
Studium: Theologie, Mathematik,
Astronomie und Geniewissenschaften
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Grafschaft Mark
1791 und Müller-Denkmal | Martfeld-Parkanlage
[Grafschaft Markt | Kupferstich, koloriert 47,0 x
53,8 (Blattgröße) | Maßstab 1:185.000]
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Ausstellung im
Museum
Haus Martfeld |
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| Friedrich Christoph Müller
* 1751 in Allendorf an der Lumda;
† 1808 in Schwelm
war ab 1776 in Bad Sassendorf, ab 1782 in Unna und
ab 1785 als Theologe der evangelischen-lutherischen
Gemeinde in Schwelm. Neben seiner Tätigkeit als Pfarrer, arbeitete
Müller als Astronom, Mathematiker und Kartograph.
Er verfügte über Kenntnisse der Geschichte, Physik und
Befestigungslehre.
Der Universalgelehrte korrespondierte in vier
Fremdsprachen, gelangte zu
wissenschaftlichem Ruhm, der weit über die Region Westfalens hinaus
bis nach Berlin mit Beziehungen zum preußischen König und zur
Akademie der Wissenschaften (auswärtiges Mitglied) wirksam war.
Bereits 1775 legte Müller eine erste, erstaunlich
genaue amtliche Karte der Grafschaft Mark vor. Seine erste
Beschreibung von Stadt und Land veröffentlichte er 1789 mit der "Choragraphie von Schwelm".
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Von Müller stammt auch die früheste gedruckte
Industriekarte Westfalens (Museum Haus Martfeld); die Karte wurde in
Leipzig gestochen:
"Situations Charte vom Fabrickendistrike im
Hochgericht Schwelm" von 1788
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Kupferstich koloriert | Maßstab 1:25.000 | darunter Widmungstext:
Seiner Majestät dem König und Seiner Hoheit dem
Kronprinzen von Preußen,
Bey Allerhöchst und Höchstdero Anwesenheit in der Grafschaft Mark
alleruntertänigst überreicht am 7. Junius 1788 von den Kaufleuten
und Fabricanten
in der Stadt und im Hochgericht Schwelm
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- Der Theologe und Naturwissenschaftler Friedrich Christoph
Müller -
Der
Martfeld-Kurier Nr. 31 wird kostenlos abgegeben und ist in der Geschäftsstelle des
Vereins für
Heimatkunde (Schwelm, Hauptstraße 10 - Telefon 02336 406471), im Museum Haus Martfeld, in der
Stadtsparkasse, Banken, im Rathaus und im Bürgerbüro
erhältlich.
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Foto: Richter
Etwa 30 Gäste konnte Museumsleiterin
Cornelia Hackler am 04.
April 2008 zur
Eröffnung der Sonderausstellung zum 200. Todestag von Friedrich
Christoph Müller im Haus Martfeld begrüßen.
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Bömmes
entführte musikalisch in die Zaubergärten |
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Balladen, Songs
und Lieder vom 18. Jahr-
hundert bis heute
sind das Metier von
Hans Dietrich "Bömmes" Mohr, zusammengefasst auf der neuen CD des Schwelmers "Zauber-
gärten",
zu der
der Liedermacher in der Kulturfabrik Ibach-Haus konzertierte.
Kulturfabrik Ibach-Haus
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HERZ-Foto
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Das begeisterte Publikum geizte nicht mit
Applaus, denn es erlebte im gut besuchten Saal einen feinfühligen
Streifzug mit Stimme und Gitarre durch die hoch-, spät- und neuromantischen Lieder; unter anderem von Löns, Eichendorff oder Helweg.
Ein lustvoller Spaziergang - wie "Bömmes" Mohr selbst erklärte - "durch
einen verwunschenen Garten, in dem sich Liebende und Liebeskranke,
Zecher und Spukgestalten, Musikanten und Vagabunden, Taugenichtse und
Bonvivants ein Stelldichein geben"
"Der Schwelmer Hans-Dietrich Mohr ist Insidern bekannt als Interpret von
Liedern verschiedenster Herkunft. Zu seinem Repertoire gehören sowohl
internationale Folklore als auch deutsche Lieder, Balladen und Songs der
letzten Jahrhunderte. Seit vielen Jahren interpretiert er auch die
Lieder des schwedischen Liedermachers Carl Michael Bellmann in deutscher
Übersetzung. Sein Vortrag, den er mit Gitarre und Laute auf das Feinste
begleitet, lässt neben den rauschhaft-hedonistischen Zügen des
schwedischen Dichters auch dessen nachdenklich-poetische Seite zur
Geltung kommen.
Bömmes teilt sich als bekannter Sänger mit den Größen der
deutschen Liedermacherszene wie Hannes Wader, Werner Lämmerhirt und
Konstantin Wecker seit Jahrzehnten die Bühnen deutscher Konzerthäuser.
Bereits im letzten Jahr begeisterte er beim ersten heimischen Konzert
das Schwelmer Publikum."
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Zaubergärten
- Bömmes singt Lieder, Balladen, Songs.
„Ein
Streifzug durch die hoch-, spät- und neuromantischen Lieder von Löns,
Eichendorff, Bellman bis Brecht und Grasshoff ist wie ein lustvoller
Spaziergang durch einen verwunschenen Garten, in dem sich Liebende
und Liebeskranke, Zecher und Spukgestalten, Musikanten und
Vagabunden, Taugenichtse und Bonvivants ein Stelldichein geben.“ Stimme und
Gitarre pur, nicht mehr!
Conträr Musik
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Foto:
Joe Schöler |
... Engagements und Auftritte im
Hörfunk und im Fernsehen unter-
streichen die
musikalische Kompetenz Mohrs, der sich insbesondere als Interpret des schwedischen
Lieder-
machers
Carl Michael
Bellman inter-
national einen Namen gemacht
hatte.
( Größe 67 KB)
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Foto: Volker Speckenwirth
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"Eine wunderschöne Musik mit poetischen Texten, die zeitlos,
und damit aktuell Liebe, Rausch und Vergänglichkeit besingen,
so
Mohr über Bellman (1840 - 1895). ..."
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