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© HERZ-Foto
Haus Martfeld mit Müller-Denkmal

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Tipp:

 

++ FotoShow ++

 

Impressionen aus Schwelm, ein bunter Bilderbogen!

Fotos: Arno Kowalewski | Günter Roland | Heinz E. Zethmeyer
Fotomontagen: Heinz E. Zethmeyer

 

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... weitere Schwelmer Motive (Galerien 1 bis 3) sehen Sie auch unter: 
Verein für Heimatkunde Schwelm e.V.

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte | Konfuzius (551 - 479 v. Chr.)

 

 

| Stadtansichten

 Denkmal geschützte und/oder prägende Gebäude

 

 

| Villa „Falkenroth & Kleine”

Schwelm, Hauptstraße 116 | Lebenshilfe-Center

Die Fabrikantenvilla der ehemaligen Schraubenfabrik „Falkenroth und Kleine” wurde
als typisches märkisches Bürgerhaus errichtet. Das traufseitig stehende 2-geschossige,
verschieferte Fachwerkhaus mit Satteldach, besteht aus zwei Bauabschnitten.
Der ca. 1825 - 1830 errichtete rechte Teil ist 5-achsig, mit vereinzelter Mittelachse und
mittlerer Haustür, Sprossenfenster mit Schlagläden und ein schweres Zahnschnittkranzgesims.
Das Wohngebäude wurde durch den linken Dreiachtel-Anbau und rückwärtigen Anbau,
der sich an den ursprünglichen Baustil des 19. Jahrhundert anpasst, 1900 und 1908 erweitert.
Am westlichen Erker und an der Rückseite befinden sich künstlerische Schmuckelemente
 (Stuckdekorationen: Tugend-Porträts mit floralen Motiven | Historismus - 19. Jahrhundert).

Nach der denkmalgerechten Renovierung und Umbauarbeiten durch das Schwelmer
Architekturbüro Birkholz wird das Gebäude jetzt als Lebenshilfe Center genutzt.


 

 

| Wohnhaus „Springorum”

© HERZ-Foto         

        Schwelm, Hauptstraße 104 - um 1900 - 2009 | Mouseover Effekt

Das Wohnhaus, Schwelm, Hauptstraße 104, ist ein typisches Bürgerhaus und bildet mit dem zurückgesetzten Nebengebäude Hauptstraße 106 (links) eine Einheit. Das Ensemble, oder das einzelne
Objekt, ist prägend für den östlichen Teil der Hauptstraße, wobei Umfang und wohlproportionierte, klassizistische Erscheinung der Anlage auffallen. Das Gebäude ist ein breitgelagertes siebenachsiges verschiefertes Fachwerkgebäude, traufständig mit flachem Walmdach, Fronton (Giebeldreieck), umlaufendem Kranzgesims mit Konsolfries und klassizistischem Dekor, Estrade (erhöhter Fußboden), mit aufwändigem Türgestell, das Doppeltür und Oberlicht einrahmt. Das Wohnhaus sowie Nebengebäude mit Werkstatt und Wohnung (Hauptstraße 106) ist um 1810 errichtet worden.


 

 

| „Brunnenhäuschen”

© HERZ-Foto          

Schwelm, Brunnenhäuschen

          Schwelm, Brunnenhäuschen | Okt. 2009

Zur Mitte des 18. Jahrhunderts war Schwelm weit über die Stadtgrenze hinaus als Kur- und Badeort bekannt, weil sich zu dieser Zeit im heutigen Stadtviertel Brunnen eine eisenhaltige Heilquelle befand.
Diese Quelle war bereits um 1650 entdeckt worden. Als im Jahre 1706 Ärzte die Qualität des Wassers lobten und ihm eine heilende Wirkung bescheinigten, begann die Glanzzeit des Gesundbrunnens. Der Schwelmer Arzt Dr. Kaspar Frowein gab 1707 an, dass innerhalb von zwei Monaten 60.000 bis 70.000 Menschen den Schwelmer Gesundbrunnen aufsuchten. Das 1790 über der Heilquelle entstandene Brunnenhäuschen ist heute denkmalgeschützt. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der Schwelmer Gesundbrunnen vom Kurort zum Ausflugsziel: Regelmäßig fanden Theater- und Opern-
aufführungen statt und es gab mehrere Brunnenwirtschaften. Der Kurpark um das Brunnenhäuschen
 wurde 1820 in ein Lustwäldchen umgewandelt, ehe um 1850 die Heilquelle versiegte.


 

 

 Schwelm, Haus Martfeld - "Schloss Martfeld" | Nov. 2009 - Innenhof

  

 

 

Das Rittergut von Haus Martfeld liegt am östlichen Rand der Stadt Schwelm und ist aus einer mittelalterlichen kleinen Wasserburg hervorgegangen. Das als Klein-
festung erbaute „Feste Haus“ war in seinem Ursprung ein militärischer Kontrollpunkt und Offenhaus des Landes- und Lehnsherrn.

Erste urkundliche Erwähnungen sowie archäologische Befunde und Funde datieren die älteste Anlage ins 14. Jh. Nach archäologischen Erkenntnissen befand sich etwa 80 m östlich der heutigen Anlage auf dem Hügel vor der neugotischen Kapelle eine Vorgängeranlage in Form einer Turmburg auf einem künstlichen Erdhügel.

 

      Haus Martfeld  
      Schwelm  

 

 Wappen am Torturm 

Seit 1962 dient das Haus der Unterbringung des regional- und stadtgeschicht-lichen Museums, dessen bedeutende Bestände seit 1985 in einer über mehrere Stockwerke reichenden Sammlung im Mittel- und Südflügel präsentiert werden. Das ebenfalls im Südflügel untergebrachte Stadtarchiv verfügt über einen reichen Fundus an Bibliotheks- und Aktenbeständen zur Stadt- und Regionalgeschichte.

Zum umfangreichen Veranstaltungsprogramm von Haus Martfeld gehören Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge, Seminare, Märkte und Trauungen. Nach mehrjähriger Restaurierung wurde im Sommer 2002 der Nordflügel des Hauses mit Museumscafé, Restaurant und Tagungsraum eröffnet.

Inmitten eines Parks als beliebter Freizeitanlage mit Spiel- und Sportplätzen und Spazierwegen gelegen, bietet Haus Martfeld als kulturelle Begegnungsstätte zusammen mit der Gastronomie und der nahe gelegenen ehemaligen Kapelle der Freifrau Friederike von Elverfeldt (erbaut 1860 durch Vincenz Statz) vielfältigste Nutzungsmöglichkeiten in einem breiten Rahmenspektrum.

Quelle | Stadt Schwelm

 

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Aktualisierung: 17. Juli 2010

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HERZ - Heinz E. & Renate Zethmeyer | www.zethmeyer.de