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Schwelm in Bildern
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HERZ—Foto
Haus Martfeld mit Müller-Denkmal |
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Tipp:
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Impressionen aus Schwelm, ein bunter
Bilderbogen!
Fotos: Arno Kowalewski | Günter Roland |
Heinz E. Zethmeyer
Fotomontagen: Heinz E. Zethmeyer |
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Haus Martfeld mit Christus- und Marienkirche Haus Martfeld mit Turm, Gräfte und Wappen Haus Friedrichsbad mit Brunnenhäuschen Schwelm, ein Wintermärchen
Schwelm, Ansicht von Osten. Ehemaliger Rittersitz - Mittelpunkt der Freizeitanlage Früher Grabstätte der Adelsfamilie von Elverfeld Schlosserei, Gaststätte, Metzgerei v.l.n.r.: Wilhelmstraße 10, katholische Grundschule Südstraße, Ecke Römer-/Moltkestraße. v.l.n.r.: Kölner Straße, Römerstraße, Wilhelmstraße v.l.n.r.: Moltkestraße 14, Wilhelmstraße, Kaiserstraße 34 v.l.n.r.: Moltkestraße 27, Kölner Straße, Hauptstraße (ehem. Druckerei Schwerz). v.l.n.r.: Kölner Straße 14, Kölner Straße, Römerstraße 11 v.l.n.r.: Apothekergässchen, Nostalgiezone (Hauptstraße), Kölner Straße Blick: Schwelm, Altmarkt und Kölner Straße Eine der größten Hallenkirchen in Westfalen Schwelm, Brunnenstraße 28 - Hotel und Tagungszentrum
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weitere Schwelmer Motive (Galerien 1 bis 3) sehen Sie auch unter:
Ein Bild
sagt mehr als tausend Worte
| Konfuzius (551 - 479 v. Chr.) |
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Evangelisches Gemeindehaus

Schwelm,
Altmarkt 9 | ehem. evangelisches Gemeindehaus
Das Gebäude des ehemaligen evangelischen Gemeindeamts, Altmarkt
9, ist ein repräsentativer, 2-geschos-
siger Massivbau auf hohem Sockel. Es ist städtebaulich prägend für den
süd-östlichen Rand des Altmarktes und ist ein wichtiges Bindeglied zwischen
Altstadtsubstanz und Christuskirche. Es überstand den 2. Welt-
krieg unbeschadet.
Es wurde 1928, nach Plänen des Schwelmer Architekten Albrecht Lutter im Stil
eines bergischen Bürger-
hauses erbaut, und greift barocke Formen des 18. Jahrhunderts auf. Von 1929 bis
2005 war hier das Gemeindeamt der evangelischen Kirche untergebracht. Heute hat
hier ein Immobilienbüro seinen Sitz.
Der Massivbau hat ein verschiefertes hohes Mansarddach mit einem
hervorspringenden Frontispiz (Dreiecksgiebel — Frontgiebel | siehe Foto) mit
runden Fenstern und 3 Gauben mit sogenannten Ochsenaugen und flachem Gebälk mit
umlaufenden Gurt- und Kranzgesims. Die 3-achsige Platzfront (Westfassade) ist
mit einer doppelläufigen Freitreppe ausgebildet. Die Türeinfassung besteht aus
griechischen (ionischen) Säulen. Die Seiten- und Rückfront sind mit Gauben im
Dachgeschoss errichtet. Rundum sind Sprossenfenster, im Erdgeschoss und im
ersten Obergeschoss Schlagläden in einfach profilierten Rahmen.
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Ibach - Haus

Schwelm,
Wilhelmstraße 41 | Ibach-Haus
Foto: Günter Roland
Das Ibach-Haus ist ein im 19. Jahrhundert errichtetes
Industriegebäude in rotem Backstein (umgangs-
sprachlich Ziegelstein). Das Gebäude
wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von den Brüdern Gustav und Friedrich Büsche
errichtet und 1884 von P. A. Rudolf Ibach erworben, der sein Klavierunternehmen
ver-größern wollte. Das Ibach-Haus weist restaurierte Säulen, Kappendecken sowie
Porträts bekannter Pianisten und Komponisten auf. Die Firma galt einige Zeit als
modernste Industrieanlage in der Region und war auf eine Jahreskapazität von ca.
4.000 Instrumenten ausgelegt. Die eingelagerten Holzbestände reichten für 10-12
Jahre.
Gegründet wurde das Unternehmen im heutigen Wuppertal-Beyenburg. Hier baute
Johann Adolph Ibach 1794 sein erstes Tafelklavier — Pianoforte wie man damals
sagte.
Zu den prominentesten Kunden gehörte Richard Wagner und Richard Strauss, nach
denen auch zwei Ibach-Flügel benannt wurden. Johannes Brahms pries Klaviere von
Ibach wegen ihrer faszinierenden, einzigartigen Klangfarbe und –fülle.
Die Flügelfabrikation fand vorwiegend in den Werken in Wuppertal-Barmen und
Berlin statt. Bis Ende 2007 wurden im Ibach-Haus Klaviere und Orgeln produziert
(Das Foto wurde 2006 aufgenommen).
Heute hat im Ibach-Haus auch der gleichnamige Verein „Kulturfabrik Ibach-Haus“
seinen Sitz. Er organisiert u.a. kulturelle Veranstaltungen in der Piano
Manufaktur im Erdgeschoss des Ibach-Hauses. Neben verschiedenen bekannten
Künstlern sind hier u.a. Justus Frantz und Konrad Beikircher bereits
aufgetreten.
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Villa „Falkenroth & Kleine”

Schwelm, Hauptstraße 116 | Lebenshilfe-Center
Die Fabrikantenvilla der ehemaligen Schraubenfabrik „Falkenroth
und Kleine” wurde
als
typisches
märkisches Bürgerhaus errichtet.
Das traufseitig stehende 2-geschossige,
verschieferte
Fachwerkhaus mit Satteldach,
besteht aus
zwei Bauabschnitten.
Der ca. 1825 - 1830
errichtete rechte Teil ist 5-achsig,
mit vereinzelter Mittelachse und
mittlerer Haustür, Sprossenfenster mit Schlagläden
und ein schweres
Zahnschnittkranzgesims.
Das Wohngebäude wurde durch den linken Dreiachtel-Anbau und rückwärtigen Anbau,
der sich an den ursprünglichen Baustil des 19. Jahrhundert anpasst, 1900 und
1908 erweitert.
Am westlichen Erker und an der Rückseite befinden sich künstlerische Schmuckelemente
(Stuckdekora-
tionen: Tugend-Porträts mit floralen Motiven | Historismus - 19. Jahrhundert).
Nach der denkmalgerechten Renovierung und Umbauarbeiten durch das
Schwelmer
Architekturbüro Birkholz wird das Gebäude jetzt als Lebenshilfe Center genutzt.
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Wohnhaus „Springorum”
HERZ—Foto

Schwelm, Hauptstraße 104
- um
1900 - 2009 | Mouseover Effekt
Das Wohnhaus, Schwelm, Hauptstraße 104, ist ein
typisches Bürgerhaus und bildet mit dem zurück-
gesetzten
Nebengebäude Hauptstraße 106 (links) eine Einheit. Das Ensemble,
oder das einzelne
Objekt, ist prägend für den östlichen Teil der Hauptstraße,
wobei Umfang und wohlproportionierte, klassizistische Erscheinung
der Anlage auffallen. Das Gebäude ist ein breitgelagertes
siebenachsiges verschiefertes Fach-
werkgebäude, traufständig mit
flachem Walmdach, Fronton (Giebeldreieck), umlaufendem Kranzgesims mit Konsolfries und klassizistischem Dekor,
Estrade (erhöhter Fußboden), mit aufwändigem Türgestell, das
Doppeltür und Oberlicht einrahmt. Das Wohnhaus sowie Nebengebäude
mit Werkstatt und Wohnung (Hauptstraße 106) ist um 1810 errichtet
worden.
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„Brunnenhäuschen”
HERZ—Foto

Schwelm, Brunnenhäuschen | Okt. 2009
Zur Mitte des 18. Jahrhunderts war Schwelm weit über
die Stadtgrenze hinaus als Kur- und Badeort bekannt, weil sich zu
dieser Zeit im heutigen Stadtviertel Brunnen eine
eisenhaltige Heilquelle befand.
Diese Quelle war bereits um 1650 entdeckt worden. Als im Jahre 1706
Ärzte die Qualität des Wassers lobten und ihm eine heilende Wirkung
bescheinigten, begann die Glanzzeit des Gesundbrunnens. Der
Schwelmer Arzt Dr. Kaspar Frowein gab 1707 an, dass innerhalb von
zwei Monaten 60.000 bis 70.000 Menschen den Schwelmer Gesundbrunnen
aufsuchten. Das 1790 über der Heilquelle entstandene
Brunnen-häuschen ist heute denkmalgeschützt. Gegen Ende des
18. Jahrhunderts entwickelte sich der Schwelmer Gesundbrunnen vom
Kurort zum Ausflugsziel: Regelmäßig fanden Theater- und Opernaufführungen statt und es gab mehrere Brunnenwirtschaften. Der
Kurpark um das Brunnenhäuschen
wurde 1820 in ein Lust-
wäldchen umgewandelt, ehe um 1850 die
Heilquelle versiegte.
Das Brunnenhäuschen wurde mit Mitteln
aus der Erfurt-Stiftung 2009/10 umfangreich renoviert.
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„Adler Apotheke”

Schwelm,
Adler Apotheke | Altmarkt 2
© HERZ—Foto
Die Adler-Apotheke am Altmarkt 2 in Schwelm ging als älteste der
beiden im 18. Jahrhundert am Altmarkt gelegenen Apotheken hervor.
Das verschieferte, IIIgeschossige Fachwerkgebäude mit
Krüppelwalmdach entstand um 1827 anstelle des älteren, beim Stadtbrand im 18.
Jahrhundert zerstörten Apothekengebäudes.
1945 wurde es durch den Bombenangriff auf Schwelm im Dachbereich beschädigt,
konnte jedoch bis auf den kunstvoll verzierten Giebel wieder in seiner alten
Form restauriert werden.
Die Apotheken-Inneneinrichtung stammt ebenfalls aus der
Erbauungszeit und steht heute unter Denkmalschutz. Seit 2007 wird hier ein Café
(Café Adler) betrieben. An der Rückseite des Hauses befindet sich ein massiver
Laboratoriumsanbau mit steinernem Boden, Wänden und einem Gewölbe. Sehenswert
ist auch das Apothekergässchen mit seinen Schieferhäusern. Hierdurch führte bis
1827 die Straße mit dem gesamten Post- und Lastverkehr von und nach Barmen. Nach
dem Stadtbrand entstand infolge eines Durchbruchs die „Neustraße“ — heute
Hauptstraße — vom Barmer Tor bis zum Osten-Tor.
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Schwelm, Haus Martfeld - "Schloss
Martfeld" | August 2010 -
Innenhof |
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Das Rittergut von Haus Martfeld
liegt am östlichen Rand der Stadt Schwelm und ist aus einer mittelalterlichen
kleinen Wasserburg hervorgegangen. Das als Klein-
festung erbaute „Feste Haus“ war in seinem Ursprung ein militärischer
Kontrollpunkt und Offenhaus des Landes- und Lehnsherrn.
Erste
urkundliche Erwähnungen sowie archäologische Befunde und Funde datieren die
älteste Anlage ins 14. Jh. Nach archäologischen Erkenntnissen befand sich etwa
80 m östlich der heutigen Anlage auf dem Hügel vor der neugotischen Kapelle eine
Vorgängeranlage in Form einer Turmburg auf einem künstlichen Erdhügel. |

Haus
Martfeld
Schwelm
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Wappen
am Torturm |
Seit
1962 dient das Haus der Unterbringung des regional- und stadtgeschicht-lichen
Museums, dessen bedeutende Bestände seit 1985 in einer über mehrere Stockwerke
reichenden Sammlung im Mittel- und Südflügel präsentiert werden. Das ebenfalls
im Südflügel untergebrachte Stadtarchiv verfügt über einen reichen Fundus an
Bibliotheks- und Aktenbeständen zur Stadt- und Regionalgeschichte.
Zum
umfangreichen Veranstaltungsprogramm von Haus Martfeld gehören
Wechselausstellungen und Sonderveranstaltungen wie Konzerte, Lesungen, Vorträge,
Seminare, Märkte und Trauungen. Nach mehrjähriger Restaurierung wurde im Sommer
2002 der Nordflügel des Hauses mit Museumscafé, Restaurant und Tagungsraum
eröffnet.
Inmitten eines Parks als beliebter Freizeitanlage mit Spiel- und Sportplätzen
und Spazierwegen gelegen, bietet Haus Martfeld als kulturelle Begegnungsstätte
zusammen mit der Gastronomie und der nahe gelegenen ehemaligen Kapelle der
Freifrau Friederike von Elverfeldt (erbaut 1860 durch Vincenz Statz)
vielfältigste Nutzungsmöglichkeiten in einem breiten Rahmenspektrum.
Quelle |
Stadt Schwelm |
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