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Tipps:
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Richtig lecker!
Das echte Wiener Schnitzel wird aus Kalbsfleisch
(Kalbskeule) hergestellt und kommt zu zweit auf den Teller.
Das
Rezept gelingt auch mit Schweine- oder Putenfleisch, heißt dann aber "Schnitzel Wiener Art".
Was das
echte Wiener Schnitzel ausmacht, ist das leckere Drumherum! Sagen
wir´s direkt: Die knusprige Panade macht das Schnitzel aus.
Zutaten:
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4
2 - 3
2
2 EL
150 g
1 |
bleistiftdicke Kalbsschnitzel aus der
Keule | Oberschale | Nuss,
(jeweils ca. 120 bis 150 g)
gehäufte EL Mehl | ca. 50 g
Eier
geschlagene Sahne
Semmelbrösel (Paniermehl)
Salz, Pfeffer, ein Hauch Muskat, evtl. eine Spur Cayenne
Schweine- oder Butterschmalz zum Ausbacken
Zitrone, etwas Petersilie |
Zubereitung:
1.
Zartes
Fleisch zwischen 2 Stücken Klarsichtfolie mit der glatten Seite eines Plattiereisens oder mit der flachen
Klinge
eines breitschneidigen schweren Messers oder Küchenbeils vorsichtig flachklopfen – die
Scheiben sollten dann etwa höchstens vier Millimeter stark sein. Sollte das
Fleisch mehr
elastisch als mürbe sein, energisch klopfen, bis sich die
Fasern entspannen, sie jedoch
nicht zerstören. Falls der Metzger sie
nicht bereits entfernt hat, die Haut rundum mit
einem spitzen Messer
einritzen, damit sich die Schnitzel in der Hitze nicht wölben.
2. Das Fleisch erst unmittelbar vor dem Zubereiten salzen, pfeffern
und mit Muskat würzen. Drei Teller bereitstellen: einen für das Mehl,
einen anderen für die verquirlten Eier, die mit den Gewürzen vermischt
werden (ein Schüsschen Sahne/Milch soll für mehr Volumen sorgen), und
schließlich einen für die Semmelbrösel.

Quelle | Fotos WDR
[Semmelbrösel kann man übrigens ganz leicht selber
machen: Trockenes, übrig gebliebenes
Weißbrot, nach Belieben natürlich
auch Graubrot oder Vollkornbrot, im Mixer, in der guten alten Semmelbröselreibe
von der Großmutter oder mit Hilfe eines Nudelholzes auf einem Backblech
zerkleinern. Dabei mit Klarsichtfolie zudecken, damit die Brösel nicht
in der Gegend herumfliegen.]
3.
Das
Fett zweifingerhoch in einer großen Pfanne erhitzen. Erst jetzt die
Schnitzel
zuerst in Mehl wenden, alles Überschüssige abschütteln,
dann durch die Eiersahne ziehen und zuletzt in die Brösel legen und wenden,
bis sie überall von der Panade überzogen sind. Die Brösel vorsichtig andrücken,
damit sie besser haften. Die Schnitzel sofort ins heiße Fett legen,
das nunmehr aufrauschen soll. Nur so viele Schnitzel auf einmal
hineinlegen, wie bequem nebenein-
ander schwimmen können.
Immer wieder
an der Pfanne rütteln und so die Schnitzel bewegen, dabei sollte heißes
Fett immer wieder über die Oberfläche schwappen – das ist wichtig,
damit die Panierung aufgeht und sich über dem Fleisch wölben kann.
Soufflieren nennt das der Fachmann.
Nach einer Minute sollte die
Unterseite goldgelb gebräunt sein, dann das Schnitzel wenden und auch
die andere Seite unter Rütteln bräunen. Die Schnitzel auf
einem mehrfach gelegten Küchenpapier abtupfen.
4.
Wenn
nötig, die Schnitzel im 100 Grad heißen Ofen wenige Minuten warm
halten, dafür jedoch auf keinen Fall übereinander legen, weil sonst
die Kruste aufweicht.
Zusammen mit einem Zitronenschnitz und Petersilie servieren.
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